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MTK - Schema

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Unterrichtsmodell

Beispiel 1

Beispiel 2

Planungshilfen

Fazit

Literatur

   

 


Erwerb von Kompetenzen

Über die Erfahrungen im Turnen entwickeln sich Handlungskompetenzen. Diese Entwicklung ist ein mehrdimensionaler Prozess. Das bedeutet, dass sich Kompetenzen im Verbund herausbilden und nur theoretisch voneinander zu trennen sind, wenngleich man in einer Stunde Schwerpunkte setzen kann und muss.

Motorische Kompetenz

Motorische Kompetenz lässt sich als psycho - physische Leistungsfähigkeit umschreiben. Sie zeigt sich in Mobilität und in Bewegungssicherheit, die auf Bewegungskontrolle basiert.

MK:
Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit verbessern
Koordinativen Fähigkeiten entwickeln
Fertigkeiten, wie Handstand, Rolle erlernen
Gesundheitsorientierte Fitness erfahren
 

Kognitive Kompetenz

Kognitive Kompetenz ist gekennzeichnet durch die Verfügbarkeit von Wissen und Einsichten.

KK:
Problemlösungsfähigkeit entwickeln
Physikalischen Kräfte verstehen (Flieh-, Schwerkraft, Hebel)
Kreativität durch Nachgestalten / Neugestalten anfertigen
Ästhetische Wahrnehmung aufbauen
Sicherheitsmaßnahmen begreifen
 

Emotionale Kompetenz

Emotionale Kompetenz ist die Fähigkeit, eigene Gefühle steuern zu können.

EK:
Risikobereitschaft zeigen
Strategien zur Angstüberwindung entwickeln
Spaß am  Sport erleben
Erfolgeserlebnisse bewusst machen
Phantasie zeigen
Abweichende Ansichten anderer anerkennen
Selbstbewusstsein stärken
 

Soziale Kompetenz

Soziale Kompetenz ist charakterisiert durch Interaktions- und Kooperationsfähigkeit, d.h. durch die Beziehung zu Partnern und zur sachlichen Umwelt.

SK:
Kommunikationsfähigkeit verbesserte 
Verantwortung beim Sichern übernehmen
Vertrauen in einen Helfer setzen
Teamfähigkeit durch Zusammenarbeit entwickeln
Gruppengefühl aufbauen
Gegenseitige Rücksichtsnahme erlernen 
 

Der Erwerb dieser Kompetenzen über den Sport wirkt sich auf alle anderen Lebensbereiche aus und erfüllt eine wichtige Aufgabe bei der:

Identitätsentwicklung

Identitätsentwicklung ist ein Prozess, der lebenslang andauert. Er erhält aber im Kindes- und Jugendalter entscheidende und prägende Anstöße. Identität beinhaltet folgende Gesichtspunkte:
 
Personale Identität (z.B.: Selbstwertgefühl, Selbstkonzept)
Soziale Identität (z.B.: Rolle oder Position in der Gesellschaft/Gruppe)

Beide Dimensionen der Identität beeinflussen sich gegenseitig und sollten sich ausgewogen entwickeln.

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